Gedanken und Anmerkungen zur aktuellen Lage

Wie nutzt Du als IT-Unternehmer diese ungewöhnliche Zeit am besten?
Kannst Du Sie überhaupt sinnvoll nutzen?

Wir leben gerade in einer Zeit, die es für uns alle so noch nie gegeben hat. Der Coronavirus und die Maßnahmen um ihn zu bekämpfen, haben die Welt fest im Griff. Aber was geschieht nun mit uns, durch diesen unfreiwilligen „Shutdown“?

Wie kannst Du – auch und gerade jetzt – in dieser Zeit – einen Schritt mehr innere Freiheit erlangen, um diese Phase positiv für Dich und Deine Nächsten zu nutzen? Normalerweise ist doch gerade ZEITMANGEL eines der größten Probleme. Nun haben wir plötzlich mehr Zeit als wir uns noch vor wenigen Tagen vorstellen konnten!

Um aber im Denken frei genug zu sein, bedarf es einer inneren Haltung, die dies auch ermöglicht.

Mein Tipp an dieser Stelle

Eines der Bücher, die einen erleben und fühlen lassen, wie man unter widrigsten Umständen seine innere Freiheit entdeckt und sich trotzdem nicht von seiner Angst entführen lässt, ist Victor Frankls Buch „…trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager.“ Wir Menschen sind sehr ungewöhnliche Wesen. Und tatsächlich in der Lage, auch unter widrigsten Umständen unsere Einstellung frei wählen zu können.

Amazon beschreibt das so:

„Mehrere Jahre musste der österreichische Psychologe Viktor E. Frankl in deutschen Konzentrationslagern verbringen. Doch trotz all des Leids, das er dort sah und erlebte, kam er zu dem Schluss, dass es selbst an Orten der größten Unmenschlichkeit möglich ist, einen Sinn im Leben zu sehen. Seine Erinnerungen, die er in diesem Buch festhielt und die über Jahrzehnte Millionen von Menschen bewegten, sollen weder Mitleid erregen noch Anklage erheben. Sie sollen Kraft zum Leben geben.“

Aber ich will Euch dieses Buch nicht wegen der Suche nach dem Sinn des Lebens ans Herz legen, den Ihr in dieser Zeit, mangels Ablenkung, besser suchen könnt als sonst. Mir geht es darum, mit welcher Haltung Ihr durch die Corona- und Krisenzeit geht. Das ist entscheidend!

Wenn wir unserer Angst Herr werden – und sei es nur für wenige Stunden am Tag – entstehen Möglichkeiten, die man vorher einfach nicht sehen konnte.

Wie können wir diese Zeit praktisch nutzen?

1. Wenn Ihr Euch auch betriebswirtschaftlich Zeit verschaffen müsst, ist es möglicherweise richtig, sich diese Zeit zu „kaufen“. An der Stelle kommt der Staat ins Spiel. Er hat Pakete aufgelegt, die Euch über eine schwierige finanzielle Phase helfen können. Generell bin ich kein Freund von staatlichen Hilfen. Sie bergen auch das Risiko in sich, dann doch nicht konsequent an und in seiner Firma zu handeln. Weil man glaubt, es sich leisten zu können, ein paar längst überfällige Themen erneut aufzuschieben. Aber richtig genutzt, kann das nun eine Chance für Euch sein.

a) Finanzielle Reichweite erhöhen – gerade jetzt geht das mit diesem Programm: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

b) Wertvolle Mitarbeiter trotz Umsatzausfällen weiter in der Firma halten – um gemeinsam mit diesen am nächsten Level Eurer robusten und zukunftsfähigen Strategie arbeiten zu können: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall

 

2. An Eurer zukunftsrobusten Strategie arbeiten, die Ihr zwingend braucht, um mit einem marktfähigen, zugespitzten Angebot zu den wirklichen Gewinnern der Umbrüche in unserer Wirtschaft zu gehören.

a) Die kurzfristige Betrachtungsweise – einige einfache Fragen beantworten und eine taktische Kundenanalyse erstellen. Was soll das heißen? Nun, jeder Schritt in Richtung neuer Kunden(arten) oder neuer Produkte kostet Zeit und Geld, welches Ihr vielleicht gerade nicht habt. Stellt Euch lieber folgende Fragen:

    • Welche, für Euch einfach zu erbringende Leistungen können Eure Top-Kunden noch brauchen?
    • Welche Eigenschaften und Leistungen brauchen Eure Top-Kunden in der aktuellen Situation?
    • Wen habt Ihr im Beziehungsnetzwerk, der das Potential zum Top-Kunden hat, den Ihr aber nie aktiv angegangen seid?
    • Was ist Eure Expertise – was könnt Ihr besonders gut und wie könnt Ihr das gerade jetzt nutzen?

Möglicherweise klingen die Fragen zunächst trivial. Die Antworten darauf sind aber wichtig um Klarheit für die nächsten Schritte zu gewinnen.

b) Mittelfristige Betrachtungsweise – Tipps zur Kundenauswahl nach zeitlosen, krisenfesten Kriterien. Es gibt Firmentypen, die, historisch betrachtet, immer deutlich krisenfester als alle anderen waren. Anhand folgender Kriterien, könnt Ihr Eure eigene Zielkundenliste erstellen:

    • Firmen mit einem Top-Brand, welche Produkte des täglichen Bedarfes im unteren bis mittleren Preissegment produzieren. Beispielsweise sind das Energieversorgung, Internetzugang, 2-3 Zimmer-Mietwohnungen, Grundnahrungsmittel und Alltagsmedikamente.
    • Firmen im obersten Luxussegment. In allen Krisen lässt sich beobachten, dass nicht nur die Unternehmen des Grundbedarfes, sondern auch die des obersten Segments stabil oder wachsend waren.
    • Firmen, die nicht in Gefahr sind, von der Zeit überholt zu werden. Bei uns in Deutschland stehen, sollte nichts Elementares passieren, beispielsweise die Produzenten von Benzin-getriebenen Fahrzeugen eindeutig auf dieser Liste und werden möglicherweise bald überholt.

 

Wie nutzen wir diese Zeit?

Wir im SMB-Team haben eine Strategie entwickelt, um auf die momentanen Themen Corona-Pandemie und Wirtschaftskrise im bestmöglichen Kundeninteresse zu reagieren. Die üblicherweise vorgesehenen Präsenz- und Workshoptage lassen sich inhaltlich mit dafür strukturierten Zoom-Calls abbilden, so wird die individuelle Zusammenarbeit bestens abgebildet. Ergänzend dazu bieten wir standardisierte elektronischen Dokumente, um den Projektverlauf abzubilden.

Zusätzlich befinden wir uns in den letzten Zügen, die letzten Elementen unseres Online-Angebotes fertigzustellen. Dieses können wir ab Mai für unsere Kunden vollumfänglich ausliefern.

Vielleicht dienen Euch diese Ansätze als Anregung, Euer eigenes Online-Angebot zu entwickeln und weiterhin einen Mehrwert für Eure Kunden liefern zu können.

Vor allem wünsche ich Euch und Euren Familien Gesundheit.

Eurer SALESMASCHINENBAUER,

Markus Geissinger

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